Ich kauf mir gern mal Tonträger von Musik, die mir gefällt, ohne die Musiker jemals live gesehen zu haben. Letzteres versuche ich dann, im Rahmen meiner Möglichkeiten, nachzuholen.

Am 11. September war so ein Tag. Seit ein paar Jahren kaufe ich jeden Output von KHNVM und am vergangenen Freitag hatte ich die Gelegenheit die Band um Gründer und Mastermind Obliterator live zu sehen. Stattgefunden hat das ganze im Club From Hell in Erfurt. KHNVM haben im Vorprogramm der »Serpent Devourment« Tour der dänischen Death Metal Band Maceration gespielt und sie haben abgeliefert. Besser als ich es mir hätte vorstellen können und besser als der Laden akustisch hergeben kann. Danach bin ich dann auch wieder gegangen, weil ich bekommen habe, was ich wollte.

Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte, geh auf Konzerte! Diese Eindrücke kann dir keiner nehmen und kein Foto der Welt wiedergeben.

Keine zwei Stunden mehr und der Oktober ist ist vorbei. Und damit auch die erste Saison der Erfurter Pétanque Stadtliga, den Doubie Duellen. Die Idee war einfach: 6 Monate, 6 Spiele. Nicht jeder gegen jeden. Doublette, best of three. Dafür habe ich mit Claude eine Webseite erstellt, die die Tabellensituation je Spieltag darstellt. Ähnlich der Bundesligatabelle von kicker.de, inkl. Tabellenrechner und einer einfachen Blog-Funktion für Spielberichte.

PS.: Mein Team-Partner Peter und ich (Team PowerPoint) haben es übrigens ins obere Mittelfeld geschafft, da wir zwei Begegnungen 0:2 verloren haben.

Der Döner hat nun den gleichen Rang wie Klöße mit Rotkohl oder Bratkartoffeln. Naja, zumindest in Odense, Dänemark.

Hochformatiges Foto eines großen Eckhauses aus rotem Backstein unter grauem, bedecktem Himmel. Das Gebäude hat mehrere Stockwerke, weiß gerahmte Sprossenfenster, Rundbogenfriese, helle Gesimsbänder und einen Eckturm mit steilem, schiefergedecktem Spitzdach. Rechts daneben ragt ein Giebel mit Schornsteinen auf. Im Erdgeschoss befindet sich ein Imbiss: Über dem Eingang und den Schaufenstern steht in orangeroter Leuchtschrift „German Döner", dazu hängen runde rote Schilder, Werbetafeln und Fensterbeschriftungen mit Dönerspieß-Symbol und dem Spruch „german quality in every döner". Vor dem Eingang steht eine Person in dunkler Jacke. Im Vordergrund liegen eine leere Straßenkreuzung mit Ampeln, Laternenmast und Zebrastreifen, links ein gepflasterter Gehweg. Links hinten schließt ein moderner, hellerer Wohnbau an.
Der Imbiss „German Döner" im Erdgeschoss eines roten Backsteinhauses in Odense.

Vieles verändert sich gerade. Die Kinder stehen an der Schwelle zur Pubertät, wir machen gerade Urlaub am Lillebælt und nicht an der geliebten Nordseeküste, E-Autos setzen sich aus den falschen Gründen (aber immerhin) langsam durch, ich habe nach fast 4 begeisterten Jahren Yellow durch Kirby ersetzt und Dank des matthew effects bin ich gespannt, was da noch so passiert.

Gerade bin ich bei Manuel über eine völlig abgefahrene Fotosammlung gestolpert. Er hat es sich wohl zur Aufgabe gemacht zugeklebte Kneipenklowände für die Nachwelt zu erhalten und ich finde alles daran grandios!

Nicht aufhören. Bitte danke!

Wand, dicht beklebt mit bunten Aufklebern aus Punk- und Hardcore-Szene und linker Politik, darunter Antifa-Logos, ‚Refugees Welcome’ und Bandnamen.
© Denkfabrikblog

Fahrt nach Dänemark, haben sie gesagt. Es ist schön da, haben sie gesagt. Recht hatten sie!

Sonnenuntergang an einer steinigen Küste bei bewegter See. Die Sonne steht als kleiner, grell leuchtender Punkt direkt über dem Horizont, um sie herum färbt sich der Himmel in Gelb, Orange und Rosa. Darüber liegt eine dichte, dunkle Wolkendecke in Violett und Graublau, deren Ränder vom Licht golden angestrahlt werden. Am Horizont zeichnet sich ein flacher, ferner Küstenstreifen ab. Links verläuft das Ufer: große, runde Findlinge, deren Oberseiten im Gegenlicht kupferfarben glänzen. Dahinter steigt ein bewachsener Hang mit Gras und niedrigen Büschen an. Im linken Vordergrund führen eine Metallkonstruktion mit Geländer und Gitterrosten sowie eine Betonplatte hinunter zum Wasser. Der Wind treibt kleine Wellen mit weißen Schaumkronen ans Ufer, auf dem nassen Schaum und den Wellenkämmen spiegelt sich das Orange der Sonne. Rechts bleibt das Meer dunkel und aufgewühlt.
Dramatisch schöner Sonnenuntergang.

Ich spare mir Versuche, zu beschreiben, was die/den Hörer:in erwartet und verweise auf Bandcamp. Nur soviel: Wenn der olle einfache Black Metal dein Ding ist und du auch eine Affinität für Punk hast, empfehle ich ein Reinhören.

Für die Vinyl Enthusiasts noch der Hinweis, dass es aktuell noch ein paar Special Editions in weiß mit Sticker, Patch, Poster u.v.m. verfügbar sind.

Rotes Albumcover von SheWolff: Person mit Corpsepaint und brennendem Schwert in einem sargförmigen Bildfenster, darunter der Titel ‚We’re all gonna fukkin’ die’.
Das Cover zeigt schon, wo's langgeht.
Das Foto zeigt eine weite Wasserfläche, die der Wind kräuselt und in dunklem Blau bis Grünlich schimmern lässt. Am gegenüberliegenden Ufer zieht sich ein flacher Streifen mit Wiese, kleinen Baumgruppen und Büschen entlang, in der Ferne sind vereinzelt Häuser und ein Turm zu erahnen. Am rechten Rand ragen zwei dünne Pfähle aus dem Wasser. Darüber spannt sich ein tiefblauer Himmel mit zarten, hellen Schleierwolken, durch den rechts oben ein gerader weißer Kondensstreifen verläuft.

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